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11.11.2017 Schwarzer Peter –oder- *ups, ich hab das Vertrauen

Quasi zu meinem Namenstag schenkten mir die Piraten Bayern also ihr Vertrauen, ich hoffe, ich mache mich verdient darum.
So bin ich nun also mit einer erschreckend großen Mehrheit zum Landesvorsitzender der Piraten Bayern gewĂ€hlt. Und das in einem Jahr, in dem nicht nur Landtags- und Bezirkstagswahlen auf uns warten, sondern „die Großen“ (Parteien) sich in Berlin so richtig viel Zeit lassen, um eine regierungsfĂ€hige Mehrheit zu gestalten, und darĂŒber schwebt allzeit das Damoklesschwert NEUWAHLEN Bundestagswahl.
Es gibt also viel zu tun.

Zum GlĂŒck hat der Landesparteitag aber nicht nur mich, sondern einen starken Vorstand mit diesen Aufgaben betraut. Gemischt, mit einem „alten“ und erfahrenen Verwaltungsteil wurde der „politische Teil“ des Vorstands fast komplett neu aufgestellt und personell verstĂ€rkt.

Einige Mitglieder des Wahlkampf-Orga-Teams zur Bundestagswahl sind in den Landesvorstand dazugestossen und darĂŒber hinaus auch „frisches und ausgeruhtes Blut“. Beruhigend insoweit, das hier eine mögliche Nachfolge mit jungen KrĂ€ften sich aufbauen kann und nicht ich als Methusalix der Runde den Landesverband ins nĂ€chste Jahrzehnt fĂŒhren „muß“.

Aktuell, knapp 3 Wochen nach unserer Wahl sortieren wir uns noch selber, besprechen die ZustĂ€ndigkeiten, sortieren mögliche Mitarbeiter und Hilfeangebote um die notwendigen Teams zusammen zu stellen.  Am 9. Dezember, genau 4 Wochen nach der Vorstandswahl findet unsere , wenn auch aus ZeitgrĂŒnden vorerst nur eintĂ€gige Vorstandsklausur zur weiteren Besprechung der Vorgehensweise statt.

Darum herum das „tĂ€gliche TagesgeschĂ€ft“, ĂŒberraschend mehr Telefonate, schon lange geschlossen geglaubte Baustellen, die sich erneut vor einem auftun und natĂŒrlich die tĂ€gliche, nette Auseinandersetzung mit Jenen, die definieren, das ich nur weil jetzt Landesvorsitzender ich plötzlich das personifizierte Böse in einer langen Ahnenreihe von personifizierten Bösen bin.

Der ganz normale Wahnsinn also, gepaart mit einem 40-Stunden-Job, Kindern und was man selbst halt noch so braucht, achja, da war doch was: SCHLAF. Damals, ja damals, als „ich noch jung war“ und wochenlang mit nur 4-5 stunden Schlaf pro Nacht ausgekommen bin 
 ja, dieses DAMALS ist reichlich lange her L. Irgendwer sollte mal etwas gegen das Altern erfinden, ich wĂŒrde es bestimmt benutzen ^^.